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Zukunftsforum Medien – Heimat bringt immer Quote

Jetzt fällt mir wieder ein, warum ich am Dienstag nicht auf dem Google-Developer-Day war! Ich war auf dem Zukunftsforum Medien, das ich vor einiger Zeit angekündigt hatte, veranstaltet vom Mediencampus Bayern in Kooperation mit der BLM und der Hanns-Seidel-Stiftung!

Thematisch beschäftigte sich die Runde mit der Renaissance der „Heimat“ in den Medien und die Folgen für die Medienaus- und -weiterbildung in Bayern.

Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring, Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien, gab eine thematische Einführung und holte aus über die „Heuschrecke als Wappentier der Globalisierung“, den Wandel von klassischen Verlagen zu Medienhäuser und den Konflikt Online-Redaktion vs. Offline-Redaktion, wobei die neue Form eines themenübergreifenden, crossmedialen, zentralen Newsrooms immer beliebter wird. Allerdings betonte er auch, dass online die fehlende Kostenkompensation für die Zeitungen bisher ein ungelöstes Rätsel ist. (Sein komplettes Grußwort)

Auch Folker Quack von der Main-Post Würzburg konnte kein Erfolgsrezept für die fragliche Refinanzierung nennen, er betonte allerdings immer wieder, dass sich Qualitätsjournalismus durchsetzen werde, egal in welchem Medium. Stichwort „Content is king“. Quack sieht die Zukunft crossmedial, er sieht auch eine Zukunft für die Zeitung, „aber sie muss sich ändern“.

Prof. Dr. Christoph Fasel von der SRH Hochschule Calw prognostiziert in seinem sehr enthusiastischen Vortrag eine Sublokalisierung auf Straßenzüge und gab der Zeitung handfeste Änderungstipps die grob zusammengefasst auch dem Qualitätsjournalismus zugeordnet werden können. Sein Schlusssatz: „Journalismus von morgen besinnt sich auf die Regeln von gestern“

Nach der Mittagspause gab sich Staatsminister Eberhard Sinner die Ehre für ein kleines Grußwort, Thomas Mrazek gab am Beispiel myheimat.de einen Einblick, wie der Weg von Web 2.0 zu Print 2.0 aussehen kann (sein Vortrag als PDF) und Gerd Penninger vom Funkhaus Regensburg sieht die zwei gegenläufige Trends einer Globalisierung bei gleichzeitiger Lokalisierung, kurz „Glokalisierung“.

In der Kaffeepause hab ich mich davon geschlichen, den kompletten Tag wollte ich dann doch nicht opfern. Aber alles in allem eine schöne Veranstaltung mit einigen interessanten Personen und Gedanken! War also mindestens genauso spannend wie auf dem Google-Developer-Day 🙂

Kommentare (2)

  1. […] etwas durchgeblättert, aber thematisch erinnert mich die Ausgabe ehrlich gesagt ein wenig an das Zukunftsforum Medien von vor zwei Wochen. Außerdem liegt eine Sonderbeilage zu den Medientagen München […]

  2. […] paar netten Worten zu meinem Blog. Vielen Dank dafür! Gerne werde ich Sie wieder auf einer Ihrer Veranstaltungen […]

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