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„So, jetzt wird die Schweiz verkauft“

WhatsYourPlace, das junge Münchner Startup, das virtuelle Grundstücke auf GoogleMaps-Basis verkauft, hat diese Woche unter whatsyourplace.ch sein Portal für die Schweiz freigeschaltet und wurde dort sofort von der größten Tageszeitung mit einer Schlagzeile begrüßt.

Ich habe Tobias Lampe, Geschäftsführer und einer der Gründer der Betreibergesellschaft Value Maps GmbH, kurz zum Launch befragt, was denn nun die Unterschiede zwischen der Deutschen und der Schweizer Version sind, denn eigentlich sind ja beide in Deutscher Sprache. Er erklärte mir, dass es zwar grundsätzlich natürlich schon das „gleiche Portal“ sei, aber dass die Anbindung des Schweizer Frankens gar nicht so trivial sei, wie man meinen könnte. Selbst große Anbieter wie LinkedIn würden häufig davor zurückschrecken, eine Fremdwährung zu implementieren. Bei WhatsYourPlace kommt auch noch der Aspekt des Handelns hinzu, d.h. wenn ein User ein Grundstück in Euro kauft und ein Schweizer User dieses abkaufen will, entstehen dort einige Wechselkurs-Fallen. Außerdem wurde mit partyguide.ch, dem größten Freizeitportal der Schweiz, eine Kooperation geschlossen. Also Herausforderungen und Anpassungen, die man auf den ersten Blick gar nicht vermuten würde.

Abschließend gab mir Tobias noch folgendes Statement, das ich euch nicht vorenthalten will:

„Man kann sich monatelang hinsetzen und Features programmieren, erzeugt damit aber in der Regel keinerlei relevanten Nachrichtenwert. Oder man stellt sich hin und sagt von einen Tag auf den anderen: ‚So, jetzt wird die Schweiz verkauft‘. Und hat damit Top-News für die größte Tageszeitung des Landes.“

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