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Munich Venture Summit: Gründen – jetzt erst recht!

Munich Venture SummitHeute fand wie berichtet der Munich Venture Summit in den Räumen der Munich Business School statt. Und was soll ich sagen, es war super! Top Referenten, leckeres Buffet, uvm. Danke an das Orga-Team von MBS innovate!

Sehr aufschlussreich war der Workshop von Harald Ostermann aus der Innovationswerkstatt, der aufzeigte, wie man systematisch neue Innovationen generieren kann. Dort lernte ich u.a., dass man stolze 3000 Ideen für 1 richtigen Erfolg (‚Home-Run‘ würde ein VC jetzt sagen) braucht.

Oder im VC-Panel gaben Olaf Jacobi (der in alles investiert, „was nicht tropft“), David Kuczek und Wolfgang Seibold Einblicke in ihre Arbeit als Venture Capitalisten und die damit verbundenen Aufgaben und Pflichten aus ihren drei jeweils verschiedenen Blickwinkeln und das Verhältnis von Venture Capitalisten zu Gründern.

Oliver Samwer, den ich dort zum ersten Mal live hörte, sprach in seiner Keynote den jungen potentiellen Gründern Mut zu und gab fünf Argumente und Tipps, warum Studenten und Absolventen lieber gründen sollten, als in feste Arbeitsverhältnisse bei großen Beratungsunternehmen oder Banken zu fallen.

Glücklich bin ich auch, dass ich am Ende noch Anja Staudt und Manuela Weber von TEG | the entrepreneurial group e.V. kennenlernen durfte. TEG ist eine Studenteninitiative, die grob gesagt das studentische Unternehmertum fördern will und m.E. sehr interessant ist. Werd ich mir in den nächsten Wochen auf jeden Fall genauer ansehen und zu einem Treffen gehen!

Alles in allem ein Tag mit vollem Programm, der sich gelohnt hat und meine Pläne für die nächsten zwei Jahre bestätigt hat. Ein paar Eindrücke von heute hab ich wieder bei Flickr veröffentlicht:

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Kommentare (4)

  1. Helge - Antworten

    16. März 2009 at 10:18

    Hallo Christian, inwiefern hat dich der Event bestätigt? Ich konnte leider nicht hingehen, mich würde aber sehr interessieren, welche Empfehlungen z.B. Oliver Samwer gegeben hat.

    Das mit den 3000 Ideen kommt vermutlich irgendwie hin, was aber wohl auch eher soviel heißt wie, dass vielleicht die Fehlschläge auch auf andere StartUps verteilt werden. Das Startup möchte ich gerne mal sehen, dass vorher 2999 sinnlose Ideen generiert hat.

    zur Erinnerung: Vor YouTUBE gab es zieg andere Videoportale. Alles sinnlose Ideen? Da hängt der Erfolg vermutlich nicht unbedingt von der Idee allein ab. Stichwort: Vermarktung!

    Kennst Du vielleicht interessante weitere Termine in nächster Zeit?

    Grüße, Helge

  2. Christian Hubel - Antworten

    16. März 2009 at 11:40

    Hallo Helge,
    bestätigt darin, etwas zu machen, was nicht vielleicht das beste für den Lebenslauf ist, aber für spätere Gründungen hilfreich. So gaben fast alle den Tipp, nach dem Studium erst mal in ein oder mehrere kleine Startups zu schnuppern, dort Erfahrungen zu sammeln und dann selbst zu gründen und das Angebot von großen Banken oder Beratungsgesellschaften ablehnen, es einfach mal zu versuchen. Es herrschte auch die einhellige Meinung, dass bereits eine 2-3jährige Festanstellung die Menschen so in Ihren Denkweisen beschränkt, dass Sie als Gründer nicht mehr so innovativ denken können usw.

    Das mit den 3000 Ideen war so gemeint, dass du quasi 3000 Einfälle hast, davon gibst du 300 weiter und denkst diese auch weiter, daraus werden 125 kleine Projekte, 9 signifikante Projekte, 4 Entwicklungen, 1,7 Launches und 1 Erfolg. Also es muss kein Startup 2999 sinnlose Ideen generieren, wobei das vermutlich auch in etwa hinkommt… 🙂

    Für interessante Termine kann ich eigentlich nur meinen Veranstaltungskalender empfehlen. Dort versuche ich immer möglichst alle interessanten Events aus München und Umgebung zusammenzutragen, vielleicht ist da ja der ein oder andere für dich interessante Termin dabei: http://www.hubel-media.de/blog/veranstaltungskalender-2009/

    Viele Grüße

  3. […] – Medienblog München von Christian Hubel […]

  4. Helge - Antworten

    17. März 2009 at 09:23

    Ah, danke für den kleinen Nachschlag an Info. 🙂

    Na dann werde ich mal den Kalender im Blick behalten. Das Event war sicher spannend. Das nächste kommt bestimmt…

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