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Feedback und Umfrage für meine Leser

So wie sich jeder über positive Rückmeldungen zu seiner Arbeit freut, freut sich ein Blogger natürlich auch über Feedback. Ich durfte mich gleich zweimal freuen:

Vor einigen Tagen bekam ich ganz unverhofft ein Päckchen von Frau Gabriele Goderbauer-Marchner, Geschäftsführerin vom MedienCampus Bayern mit drei Büchern bzw. Publikationen und ein paar netten Worten zu meinem Blog. Vielen Dank dafür! Gerne werde ich Sie wieder auf einer Ihrer Veranstaltungen besuchen!

Außerdem bekam ich Post von Magdalena Adam, einer Studentin für Wirtschaftspsychologie, die mich bittet, auf Ihre Umfrage bezüglich der Meinungsführerqualität von Blogautoren und Bloglesern für Ihre Abschlussarbeit hinzuweisen. Hab ich hiermit getan 🙂

Nachbericht London: Medialandscape in UK

London. Da es mir im Moment ehrlich gesagt schwer fällt, das erlebte in Worte zu fassen, mache ich es kurz: Es war super! Super Stadt, super Programm! Hotel 10 Minuten zu Fuß vom London Eye entfernt, also fast mitten im Zentrum. Im Sinne der Uni-Exkursion standen viele Medien-Stationen auf der Liste, an die man bei einem normalen London-Trip gar nicht denken würde. An dieser Stelle nochmal vielen Dank an Prof. Moutchnik für das Engagement und die Organisation!

In der Erwartung, die typisch britischen Klischees anzutreffen, wurde ich (äußerst positiv) vom Gegenteil bei meinem ersten England-Besuch überrascht! Was mich auch besonders beeindruckte, war das Bewusstsein, das die Verantwortlichen des Guardians und der Times im Bezug zum Internet zeigten! Ich hatte das Gefühl, dass das Denken der Generation Online in diesen Häusern wirklich angekommen ist! Dass sich die Zeitungen online noch nicht refinanzieren ist zwar ein Problem, mit dem im Moment alle zu kämpfen haben, aber ich glaube, die neue Denkweise ist schon mal der erste große Schritt in die richtige Richtung. Ich weiß wage zu bezweifeln, dass dies alle Zeitungshäuser in Deutschland von sich behaupten können…

Eine Auswahl meiner visuellen Eindrücke bei Flickr:

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London calling

Heute Abend werde ich für ne Woche nach London aufbrechen. Die ‚Exkursion‘ mit meiner Hochschule steht ganz im Zeichen der Medien und das Programm ist voll bepackt mit zahlreichen interessanten Zwischenstopps: London College of Communication, British Film Institute, School of Media Arts and Design, BBC Television Centre, Guardian News and Media Education Centre, The Times, Museum of Design, Movie Museum, um einen kleinen Vorgeschmack auf die kommende Woche zu geben.

Meine Erreichbarkeit ist damit in den nächsten Tagen natürlich etwas eingeschränkt, aber vielleicht schaffe ich es zwischendurch mal, hier einen Zwischenbericht zu veröffentlichen, versprechen kann ich allerdings nichts.

„So, jetzt wird die Schweiz verkauft“

WhatsYourPlace, das junge Münchner Startup, das virtuelle Grundstücke auf GoogleMaps-Basis verkauft, hat diese Woche unter whatsyourplace.ch sein Portal für die Schweiz freigeschaltet und wurde dort sofort von der größten Tageszeitung mit einer Schlagzeile begrüßt.

Ich habe Tobias Lampe, Geschäftsführer und einer der Gründer der Betreibergesellschaft Value Maps GmbH, kurz zum Launch befragt, was denn nun die Unterschiede zwischen der Deutschen und der Schweizer Version sind, denn eigentlich sind ja beide in Deutscher Sprache. Er erklärte mir, dass es zwar grundsätzlich natürlich schon das „gleiche Portal“ sei, aber dass die Anbindung des Schweizer Frankens gar nicht so trivial sei, wie man meinen könnte. Selbst große Anbieter wie LinkedIn würden häufig davor zurückschrecken, eine Fremdwährung zu implementieren. Bei WhatsYourPlace kommt auch noch der Aspekt des Handelns hinzu, d.h. wenn ein User ein Grundstück in Euro kauft und ein Schweizer User dieses abkaufen will, entstehen dort einige Wechselkurs-Fallen. Außerdem wurde mit partyguide.ch, dem größten Freizeitportal der Schweiz, eine Kooperation geschlossen. Also Herausforderungen und Anpassungen, die man auf den ersten Blick gar nicht vermuten würde.

Abschließend gab mir Tobias noch folgendes Statement, das ich euch nicht vorenthalten will:

„Man kann sich monatelang hinsetzen und Features programmieren, erzeugt damit aber in der Regel keinerlei relevanten Nachrichtenwert. Oder man stellt sich hin und sagt von einen Tag auf den anderen: ‚So, jetzt wird die Schweiz verkauft‘. Und hat damit Top-News für die größte Tageszeitung des Landes.“

Scout24 mit neuem Corporate Design

Scout24Die Münchner Scout24 Gruppe hat ein neues Gesicht! Das frische Corporate Design mit der abgerundeten Ecke ist ab sofort bei FriendScout24 zu bestaunen und in den nächsten Wochen sollen laut laut Nadja Julich, Director Marketing, auch alle anderen Scout24-Portale folgen.

[via W&V und Fischmarkt]